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Um Beruf, Leben und Familie

Meinen Beruf hatte ich mir anders vorgestellt!

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Gedanken um Beruf

Sie sind nun schon eine Weile in Ihrem Beruf, den Sie gerne erlernt haben, und auf den Sie grosse Hoffnungen gesetzt haben. Sie merken nun aber, dass vieles Sie desillusioniert, und dass Ihre Motivation Ihnen sogar abhanden zu kommen droht. Wie kommen Sie aus diesem Tief wieder heraus, und woran liegt es wohl, dass sich Ihr Beruf und Ihre Vorstellungen so gar nicht zu decken scheinen?

Sie sind eine Frau, die ihr Leben gerne reflektiert, manchmal vielleicht ein wenig zu ausführlich. Während andere ihr Leben so hinnehmen, wie es nun einmal ist, stellen Sie vieles in Frage, so auch Ihren Beruf. Sie zweifeln an Ihrem aktuellen Beruf, weil sie so vieles langsam schwinden sehen: die Vereinbarkeit von Freundschaften, Familie und Beruf, aber auch, Ihre Ziele, die Sie einmal anvisiert hatten, jemals erreichen zu können. Kurz: Sie sind arg demotiviert und manchmal sogar kurz davor, aufzugeben und sich umzuorientieren. Ein paar Gedanken sollten Sie sich aber doch machen, die helfen könnten, real zu sehen, was gerade schief läuft.

Gründe: Idealismus, falsche Erwartungen, Monotonie

Natürlich ist es ideal, wenn Sie die Vereinbarkeit all Ihrer Träume und Wünsche erzielen können, also Spass an der Arbeit haben, vorankommen und auch noch ein Privatleben haben. Nur: Kann es nicht sein, dass Sie einfach, als Sie in den Job gingen, ein falsches Bild davon bzw. sich selbst hatten? Ein häufiger Grund für die Demotivation im Beruf besteht nämlich darin, dass man sich ein zu hehres Bild von einem Beruf gemacht hat. Lehrerin sein, das hiess für Sie einmal, interessierten Kindern die Welt nahe bringen. Nun sehen Sie lauter nervöse, unkonzentrierte Rangen vor sich, die wenig mitmachen und sogar stören oder sich gegenseitig attackieren. Vielleicht haben Sie einmal Modedesign studiert und stellen nun fest, dass in Ihrem Job in einer Boutique nur der Umsatz zählt und Ihre Ideen nichts zählen, Ihr Traum vom eigenen Label aber geplatzt ist? So kann es vielen Frauen gehen, Sie sind nicht die einzige Frau, die feststellt, dass der Alltag arg banal sein kann und Sie als Frau einfach an vielen Stellen unbefriedigt zurück lässt.

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen

Wenn Sie Illusionen, falsche Informationen etc. ausschliessen können, der Job einfach der falsche bleibt: Zögern Sie nicht lange, warten Sie nicht, bis Sie wirklich unzufrieden sind, denn Sie haben nur ein Leben, das Sie in allen Facetten, Alltag, Freizeit etc., befriedigen muss. Sie sind eine Frau, die Dinge spürt, die sich also auch nicht selbst betrügen kann. Wenn Sie also ein profundes Unbehagen beim Gedanken an Ihren Job, an die Abläufe, an die Kollegen haben: Suchen Sie sich einen anderen Job. Das muss ja nicht sofort sein, aber Sie sollten sich wertvoll genug sein und es ernst genug nehmen, wenn Sie keine Freude bei der Arbeit empfinden.

Tipp

Sie sollten nicht gleich beim ersten Frust Ihren Beruf, den Alltag dort und die Vereinbarkeit aller Ihrer Wünsche in Frage stellen, aber wenn sich über sechs Monate ein Unbehagen festsetzt, ist es Zeit, Gespräche zu führen, und wenn nichts hilft, sich einen anderen Job zu suchen - oder sogar um zu satteln.

Bildquelle: RondellMelling / pixabay.com

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