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Wann ist es Zeit den Job zu wechseln?

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Zeitpunkt Jobwechseln

Spass an der Arbeit oder ein hohes Gehalt? Nette Kollegen oder flexible Arbeitszeiten? Eine Führungsposition oder hohe Prämien? Die Möglichkeit, im Job die eigenen Ideen einzubringen oder die Chance, nach der Familienpause wieder in Teilzeit einzusteigen?

Einen Traumjob bei einem grosszügigen Arbeitgeber zu ergattern, der seine Mitarbeiter überdurchschnittlich gut bezahlt, der Rücksicht auf persönliche Lebensumstände nimmt und alles daran setzt, gute Leute nicht an die Konkurrenz zu verlieren: Einen solchen Arbeitsplatz wünscht sich wohl jeder. In der Regel müssen aber Abstriche gemacht werden, was die Arbeit angeht. Jedes Unternehmen möchte in erster Linie einen möglichst hohen Gewinn erzielen. Davon abgesehen vertreten die meisten Chefs grundsätzlich die Meinung, dass sich jeder Mitarbeiter im Ernstfall ersetzen lässt - auch wenn das bedeutet, dass neue Kollegen zunächst eingearbeitet werden müssen.

Für Sie bedeutet das, dass Sie Kompromisse eingehen müssen, wenn Sie einen Job suchen. Aber woran lässt sich festmachen, dass es Zeit ist den Arbeitgeber zu wechseln? Ist dieser Schritt die allerletzte Option? Und welche Warnzeichen sollten Sie unbedingt ernst nehmen?

Wenn Konflikte im Job zum Dauerzustand werden, sollten Sie handeln

Es ist normal, dass Sie nicht jeden Tag mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen das Büro betreten. Steht gerade der Abschluss eines Projektes an, kann es schnell stressig werden. Gleiches gilt, wenn viele Kollegen krank sind oder Urlaub haben. Auch Konflikte mit den Kollegen oder mit dem Chef sorgen für Anspannung am Arbeitsplatz. Ebenfalls problematisch kann es sein, wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen.

Aber: Ob diese Umstände eine Kündigung und einen Jobwechsel rechtfertigen, hängt von vielen Faktoren ab. Zunächst sollten Sie sich fragen, wie sehr die Probleme im Job Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen. Wenn Sie nach Feierabend keinen Gedanken mehr an die Probleme im Job verschwenden und ganz unbeschwert Ihr Leben geniessen kann von Leidensdruck keine Rede sein. In diesem Fall handelt es sich wahrscheinlich um vorübergehende Schwierigkeiten und Widrigkeiten, die zum Berufsleben dazu gehören. Anders sieht es aus, wenn Sie sich Tag und Nacht mit den Job auseinandersetzen und keine Kraft finden sich zu erholen. Werden Frust, Angst, Unzufriedenheit und Stress zu Dauerzuständen besteht Handlungsbedarf - schon allein, damit Sie nicht Gefahr laufen Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Sammeln Sie Argumente für und gegen einen Jobwechsel

Um Herauszufinden ob ein Jobwechsel für Sie der richtige Weg ist, hilft es, zunächst eine Pro- und Contra-Liste anzufertigen. Manchmal kann es vorher auch sinnvoll sein, wenn Sie einer neutralen Person Ihre berufliche Situation schildern. Halten Sie schriftlich fest, welche Argumente für und welche gegen eine Kündigung sprechen. Wichtig ist, dass Sie ehrlich zu sich sind. Wenn Ihnen ein Spitzengehalt wichtig ist, weil Sie einen aufwendigen Lebensstil pflegen, dann werden Sie sich schwer tun sich mit einem durchschnittlichen Lohn zufrieden zu geben - auch dann, wenn die Kollegen nett und der Chef zuvorkommend ist.

Um zu einer finalen Entscheidung zu kommen, sollten Sie Ihre Argumente daher entsprechend werten. Ausserdem: Es steht Ihnen frei sich jederzeit auf interessante Stellen zu bewerben. Wird Ihnen ein Job angeboten können Sie immer noch entscheiden ob dieser es wert ist die alte Stelle aufzugeben.

Bildquelle: Unsplash / pixabay.com

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