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Tipps für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit

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Noch immer nehmen deutlich mehr Mütter Elternzeit als Väter, da in der Schweiz die Elternzeit für den Vater noch nicht unterstützt wird. Also ist der Wiedereinstieg nach der Elternzeit auch bis heute ein Thema, das vor allem Frauen betrifft. Viele Frauen schienen das Thema aber lieber beiseite und wollen am liebsten so tun, als sei es nichts Besonderes, nach einigen Monaten oder gar Jahren wieder in den Beruf zurück zu kehren. Die Frage nach dem Wiedereinstieg zu verdrängen ist aber keine gute Strategie. Hier ein paar Tipps, wie die Rückkehr leichter wird.

Erfolgreiche Rückkehr in den Berufsalltag

Am besten spricht man das Thema schon während der Schwangerschaft an. Wie soll alles organisiert werden, während ich fort bin und wie soll es dann aussehen, wenn ich wieder zurück bin? Der Vorteil, schon früh darüber zu sprechen ist, dass zu dem Zeitpunkt noch niemand sich wirklich vorstellen kann, wie es während der Elternzeit ist. Spricht man erst darüber, wenn man wieder zurück ist, haben sich vielleicht schon Strukturen gebildet, die prima ohne einen auskommen und das macht es schwerer, sich wieder unersetzbar zu machen. Zudem sollte jede Mutter während der Auszeit versuchen, in einem gewissen Mass Kontakt zur Firma zu halten. Dabei sollte man mehr auf die persönlichen Beziehungen zu einzelnen Kollegen bauen, nicht unbedingt mit dem Kind im Büro vorbeischauen - sondern eher hin und wieder mal bei einem Kaffee über berufliches sprechen. Versuchen Sie "dran zu bleiben" und immer mal wieder den Puls zu fühlen.

Den passenden Zeitraum finden

In fortschrittlichen Ländern wie Norwegen, der Schweiz oder Luxemburg geht der Trend zu eher kürzeren Elternzeiten. Viele Studien zeigen, dass das dem Kindeswohl überhaupt nicht entgegen steht. Eines der führenden Modelle sieht vor, dass die Mutter ein halbes Jahr Elternzeit nimmt und anschließend der Vater. So haben beide die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Kind zu befassen und gleichzeitig kaum etwas auf der Arbeit zu verpassen. Karriereberater geben auch den Tipp, nicht zu lange auszusteigen. In der Regel ist ein Jahr vor allem in Führungspositionen das Maximum. Finden Sie heraus, ob es möglich ist, während der Elternzeit gezielte kleinere oder zeitlich begrenzte Projekte auszuführen. Arbeiten Sie wenn möglich ein paar Stunden in der Woche oder auch punktuell. So verkürzen Sie die Zeit, in der Sie vollständig aussen vor sind.

Nur zurück kommen oder neu starten?

Die Elternzeit ist eine Art Cut in der beruflichen Laufbahn. Sie kann einfach nur eine kurze Unterbrechung sein. Sie können sie aber auch für einen kompletten Neustart nutzen. Prüfen Sie alle Möglichkeiten. Erwägen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Schauen Sie sich nach Weiterbildungsmassnahmen um, die Sie möglicherweise auf lange Sicht weiter bringen können. Loten Sie Karrieremöglichkeiten aus und träumen Sie ruhig auch ein wenig. Eine Auszeit ist der beste Zeitpunkt, um neuen Schwung in die Karriere zu bringen.

Bildquelle: ImagesBG / pixabay.com

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