BERUFSFRAU.CH
Um Beruf, Leben und Familie

Kinderwunsch: Wer steckt beruflich zurück?

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn

Kinderwunsch Beruf Frau

Wahrscheinlich wünschen Sie sich eine Familie, Sie möchten aber ganz sicher Ihre Arbeit nicht auf Jahre aufgeben, den Anschluss an Ihr Berufsfeld verlieren. Was ist zu tun, wie weit kann und will Ihr Partner Ihren Kinderwunsch aktiv unterstützen, indem er seine Arbeit für eine Zeit zurückstellt?

Die gute Nachricht zuerst: Das Thema "Familie" ist in den höchsten Etagen der Konzerne angekommen, auch wenn die Spitzen mehrheitlich von Männern besetzt sind, deren Frauen "brav" die Kinder versorgen und auf ihre eigene Karriere verzichten. Dies mag konservativ sein, ist aber fast ein ungeschriebenes Gesetz, dass Frauen ab einem gewissen Status Level des Mannes nicht mehr arbeiten "müssen" (sprich, oft auch nicht dürfen) Aber dies ist sicher eine Art Relikt, und für Sie stellt sich bei der Planung Ihrer Familie eher ein gleichberechtigtes Vorgehen, denn Ihre Arbeit ist Ihnen genau so wichtig wie die Arbeit Ihres Mannes es für ihn ist. Gute Chancen, intern etwas Neues zu wagen, aber natürlich nicht ohne Unterstützung von aussen, also den Arbeitgeber!

Teilzeit - immer noch eine Frauendomäne

Wenn Sie einen Vater ruhig und gelassen auf dem Spielplatz mit dem Sprössling sehen, können Sie davon ausgehen, dass er zu den neuen Vätern gehört, die Freiberufler sind oder noch Studenten, Menschen also, die sich ihre Zeit gut selbst einteilen können - und der Familie auch einen hohen Stellenwert beimessen. Die Arbeit lässt sich heute ja sogar auf den Spielplatz mitnehmen, und so sieht man ebenso auch "neue Väter" mit einem Tablet, in das sie eifrig Daten eintippen. Ist das gut, nimmt es dem Kind etwas? Nicht zwingend, denn die Arbeit mit der Erziehung zu vereinbaren, das wird ja auch von Ihnen erwartet. Wenn Sie Ihre Arbeit betrachten, könnte sie doch auch so aussehen, wenn Sie ein Feld gefunden haben, in dem Sie frei agieren können. Für viele Andere bleibt aber das übliche Lösung der Frau: in Teilzeit zu gehen. Ist das Ihre Idee von Familie, oder fühlt sich das ausgebremst oder gar abgeschoben an?

Wie sieht Ihre Partnerschaft wirklich aus?

Wenn ein Kind sozusagen vor der Tür steht, kommt es leider oft zu Grabenkämpfen in einer Partnerschaft. Soll bzw. will Ihr Mann wirklich seine Karriere unterbrechen, indem er eine Auszeit nimmt oder die Stundenzahl klar reduziert? Wie gesagt, Familie ist ein gerne genommenes Thema, auch als Anreiz für Arbeitnehmer, aber wie sieht die Flexibilität in der Arbeitswelt wirklich aus? Ihre Partnerschaft mag noch so sehr auf gleicher Höhe funktionieren, die Sachzwänge, die manche Jobs aufweisen, sind nicht von der Hand zu weisen. Sie als Frau werden eben doch als die "Zuständige" für das Kind wahrgenommen - auch von fortschrittlichen Menschen. Die Frau schenkt Leben, und damit ist sie auch erst einmal die Expertin für das Leben der Kinder. Sie sehen, einfach ist dies alles nicht, traditionelle Vorstellungen, Sachzwänge, subtile Erwartungen in vielen Firmen und auch Ihre Ansprüche spielen alle eine Rolle.

Tipp

Ihr Leben ist einmalig, und wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie die Kämpfe um "Opfer" nicht führen möchten, wählen Sie doch ruhig die traditionelle Lösung und reduzieren Sie ihre Arbeitszeit drastisch. So haben Sie auch sicher etwas von Ihrem Kind!

Bildquelle: JMG  / pixelio.de

Submit to DeliciousSubmit to DiggSubmit to FacebookSubmit to Google PlusSubmit to StumbleuponSubmit to TechnoratiSubmit to TwitterSubmit to LinkedIn