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Mobbing - was soll ich dagegen tun?

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Mobbing Arbeit Frau

Mobbing, das Wort allein klingt schon übel, aber wenn Sie davon betroffen sind, gemobbt zu werden, wird es Sie sicher Tag und Nacht belasten, nicht dazu zu gehören, Infos nicht zu bekommen, ausgegrenzt zu werden. Sie müssen sich nicht herum quälen, aber Sie sollten dennoch nicht den Mobbern das Feld überlassen. Fliehen oder kämpfen - diese beiden Optionen haben Sie.

Zunächst einmal sollten Sie schauen, was genau bei Ihnen vorliegt, worin also das Mobbing genau besteht. Oftmals hat Mobbing mit Strukturen zu tun. Jede Firma ist schliesslich ein Gebilde für sich, in das man hinein passt - oder nicht. Mobbing kann dann eintreten, wenn Ihre Kollegen das Gefühl haben, dass Sie anders sind: zu schnell, zu selbstbewusst, zu langsam, zu unhöflich, zu nett. Sie merken schon, dass es nicht an Ihnen liegen muss, wenn Sie nicht passen, sondern daran, dass diese spezielle Arbeit und die Strukturen dort eben nicht ganz zu Ihnen passen. Sie haben viele Ziele gehabt für Ihr Leben, die Balance aus Spass, Anstrengung und Ehrgeiz zu finden, aber mit Mobbing haben Sie nicht gerechnet. Es ist aber Fakt, dass Mobbing überall zu beobachten ist, wo Menschen zusammen kommen.

Ihr Ziel: Balance, Freude an der Arbeit - aber nicht als Mobbingsopfer!

Wenn Sie merken, dass die Struktur Ihrer Firma verknöchert ist, dass man so agiert, weil "es eben immer schon so war", werden Sie schon in Ihrem Tatendrang ausgebremst. Wenn Sie noch am Anfang Ihrer Karriere stehen, wird diese Form des Mobbing Sie sicher entmutigen, denn als Neuling gilt Ihr Wort nicht viel. Erdulden Sie das Ganze, denken Sie, dass Sie noch viele Jobs haben werden, und dass Sie dieses Mobbing als Erfahrung sicher stärker machen wird. Wenn Sie aber schon weiter sind, sollten Sie beim leisesten Verdacht darauf, dass Sie geschnitten oder ausgebremst werden, Ihren Vorgesetzten oder den Chef ansprechen, wenn Sie selbst Teamleiterin sind. Ein Gespräch darüber, wie Sie sich fühlen, wird oft helfen, denn man ahnt vielleicht gar nicht, wie (schlecht) es Ihnen geht.

Die Flucht nach vorne - Alternative Selbstständigkeit

Vielleicht erkennen Sie aber auch an einer Stelle, dass Sie gar kein Team Player sind, es auch nicht sein wollen. Darum sind Sie vielleicht auch Mobbing Opfer, denn Sie mögen nun einmal am liebsten alles selber entscheiden. Wenn das der Grund ist, sollten Sie gezielt daran gehen, sich in Richtung Selbständigkeit zu orientieren. Mobbing kann Ihnen dann egal sein. Auch wenn Sie sicher als Selbständige manchen unangenehmen Kunden haben werden, besteht dann keine Abhängigkeit mehr, ihm unbedingt zu gefallen. Bauen Sie Ihre Kompetenzen aus, mit dem klaren Ziel, Balance in Ihr Leben zu bringen. Sie sind gut, Sie können etwas, und es wird auch einen Platz geben, an dem Sie dies beweisen können!

Tipp

Verstehen Sie die Arbeit als einen, nicht den wichtigsten Bereich in Ihrem Leben. Verstehen Sie Situationen, in denen Sie sich gemobbt fühlen, als Chance, etwas zu lernen, und wenn es ist zu erkennen, wo Sie nicht arbeiten wollen. Geben Sie aber auch nicht zu schnell auf - versuchen Sie, doch Verbündete zu finden, andere, neue Kollegen.

Bildquelle: Jedidja / pixabay.com

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