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Tipps gegen beruflichen Stress

Frau Beruf Stress

"Bitte denken Sie daran, sich für das Meeting nächste Woche gründlich vorzubereiten. Unsere Kunden wollen gut ausgearbeitete Konzepte vorgelegt bekommen. Es ist also möglich, dass Sie in der nächsten Zeit nicht pünktlich Feierabend machen können. Generell sollten Sie Ihr Arbeitstempo etwas erhöhen, bald steht das jährliche Mitarbeitergespräch an."

Wenn Sie sich solche Aussagen von Ihrem Chef anhören müssen sind Sie vermutlich geschockt und versuchen alles zu tun, damit dieser zufrieden ist und sich nicht noch einmal genötigt fühlt Sie derart zu kritisieren. Sie machen also eine Überstunde nach der nächsten, sind morgens die Erste im Büro und lesen Abends vor dem Einschlafen Fachbücher anstatt Romane. Anstatt wie sonst mit Ihren Kollegen in der Pause gemeinsam zu Mittag zu essen bleiben Sie lieber an Ihrem Platz und essen nur schnell eine Banane - Sie haben schliesslich keine Zeit. Eine Woche später haben Sie sich in ein Nervenbündel verwandelt, denken nur noch an das bevorstehende Meeting und können nachts kaum noch schlafen.

Stress macht krank

Das geschilderte Szenario zeigt deutlich was Stress bewirken kann. Wer sich für den Job komplett aufopfert und kaum noch Zeit für Hobbys, Familie und Entspannung findet, der wird früher oder später die gesundheitlichen Folgen zu spüren bekommen. Dauerstress begünstigt psychosomatische Krankheiten wie Burn-Out, Rückenbeschwerden und Migräne und schwächt das Immunsystem. Kurz gesagt: Stress, Druck und Ängste machen Sie krank! Wenn Sie also merken, dass Sie sich nur noch mit Ihrem Job beschäftigen und zwischen den Arbeitstagen nicht mehr zu Ruhe kommen, dann sollten Sie so schnell wie möglich die Reissleine ziehen. Niemand ist grenzenlos belastbar und wenn Sie nicht auf die Warnzeichen von Körper und Psyche reagieren werden Sie vielleicht schon bald überhaupt nicht mehr arbeiten können.

Wege aus der Stressfalle

Stress ist immer subjektiv. Das bedeutet, dass niemand behaupten kann die Arbeit, die Sie verrichten, sei einfach und ginge schnell von der Hand, wenn Sie selbst anders empfinden. Damit Sie gar nicht erst in die Stressfalle tappen sollten Sie Massnahmen dagegen ergreifen. Bitten Sie Ihren Chef beispielsweise, ein Projekt oder eine Präsentation gemeinsam mit einer Kollegin oder einem Kollegen vorbereiten zu dürfen. So können Sie sich die Arbeit untereinander aufteilen und erzielen bessere Ergebnisse, weil jeder Ideen mit einbringen kann.

Wenn Überstunden unvermeidbar sind, sollten Sie sofort klären, wann Sie diese wieder abbauen können. Dann wissen Sie zumindest, wann Sie beruflich wieder ein wenig kürzer treten und sich die verdiente Erholung gönnen können. Davon abgesehen ist es wichtig, dass Sie lernen abzuschalten. Wenn Sie Feierabend haben sollten Sie sich nicht mehr mit Ihrem Job beschäftigen. Treffen Sie sich mit Freunden oder treiben Sie Sport - das bringt Sie auf andere Gedanken und hilft Ihnen den Kopf wieder frei zu bekommen.

Tipp: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Gerade wenn Ihr Vorgesetzter selbst viel Stress hat, versucht er diesen möglicherweise bewusst oder unbewusst auf seine Mitarbeiter abzuwälzen. Nehmen Sie das nicht persönlich, aber lassen Sie sich auch nicht unter Druck setzen.

Bildquelle: PublicDomainPictures / pixabay.com

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