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Wieso hat mein Tag nicht 48 Stunden?

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48 Stunden Tag

Sie sind eine ehrgeizige Frau und wollen etwas bei der Arbeit erreichen, vorankommen, etwas bewegen, Spuren hinterlassen. Leider erkennen Sie aber, dass Ihre Arbeit Sie auffrisst, Sie oft nicht mehr wissen, wo Ihnen der Kopf steht. Sie wünschen sich einen Tag, der 48 Stunden hat, denn dann würden Sie auch alles abarbeiten können - und hätten auch noch Zeit für Ihre Hobbys. Da dies natürlich ein Traum ist, sollten Sie versuchen, Ihre Arbeit anders zu organisieren, nämlich so, dass auch noch Zeit für Sie als Frau, Zeit zum Leben bleibt.

Warum Ihre Kollegin immer schneller mit bestimmten Aufgaben fertig ist, fragen Sie sich oft. Warum fragen Sie sie nicht selbst? Wenn Sie denken, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, zuzugeben, dass Ihnen das Organisieren schwer fällt, verpacken Sie es doch anders. Wenden Sie sich an besagte Kollegin und schmeicheln Sie ihr, indem Sie fragen, wie sie das schafft, ihre Arbeit so schnell zu erledigen und noch Kraft und Zeit für ihr sonstiges Leben zu haben. Wenn Ihre Kollegin nicht zu den Geheimniskrämern gehört, wird sie Ihnen gerne ein paar Tipps geben. Hören Sie gut zu, aber versuchen Sie auch zu scannen, was davon Ihnen und Ihrem Leben nicht entspricht.

Organisieren - ist das A und O bei der Arbeit

Als Frau haben Sie eigentlich eine gute Einschätzung, was Sie können, auch, was Sie schaffen können. Bur beruht diese Einschätzung oft darauf, dass Sie nicht mit den Störfaktoren rechnen. Wenn Sie im berühmten stillen Kämmerlein drei Stunden für einen Bericht brauchen, kann das bei der Arbeit im Büro locker das Doppelte in Anspruch nehmen. Der Grund: Es sind lauter Menschen, Forderungen und Eindrücke, die auf Sie einwirken und Sie ganz schlicht ablenken. Kollegen sind das Salz in der Suppe bei der Arbeit, aber sie können auch nerven. Wenn Sie also merken, dass Sie ständig von Anderen beansprucht werden, so nichts schaffen, schreiben sie klare Riegel davor, wenn das nächste Mal jemand mit einem lässigen "Nna, auch nichts zu tun?" Ihr Büro betritt.

Störfaktoren identifizieren, Aufgaben delegieren

Planung ist leider nicht alles, wie Sie gesehen haben, Sie müssen eben auch mit Störungen rechnen - oder sie als Teil Ihrer Arbeit akzeptieren lernen. Wenn Sie aber dennoch das Gefühl haben, dass Ihnen alles zu viel wird, Sie sich wirklich erschöpft fühlen, müssen Sie daran gehen, Aufgaben oder Teile davon abzugeben. Das erfolgt ruhig in Absprache mit dem oder der Vorgesetzten, denn nur dann kann er oder sie sehen, dass Sie an Ihren Grenzen angelangt sind. Sonst geht es immer weiter, da können Sie sicher sein. Wenn Sie wieder etwas mehr Luft haben, kann auch Ihre Planung wieder funktionieren. Sie atmen auf und können auch eine gesteigerte Qualität bei der Arbeit erkennen. Machen Sie die richtigen Schritte!

Tipp

Machen Sie sich nicht zum Sklaven von Planung und Organisieren des Unwägbaren. Setzen Sie lieber darauf, dass Sie entlastet werden, nur dann können Sie wirklich gute Arbeit leisten, statt an x Fronten zu kämpfen. Sie müssen niemandem beweisen, dass Sie übermenschlich sind, Ihr Leben ist zu wertvoll, um komplett der Arbeit geopfert zu werden!

Bildquelle: obpia30 / pixabay.com

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